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Leonardo da Vinci

und das Gemälde der Isabella d’Este


2013 taucht in Lugano ein Ölbild auf, das Leonardo da Vinci zugeschrieben wird, das Porträt der Isabella d’Este, Markgräfin von Mantua. Die Besitzerin des Gemäldes, Emidia Cecchini, will es gerade für 140 Millionen Euro verkaufen, als Italien sie wegen unerlaubter Ausfuhr anklagt. Das Gemälde wird konfisziert, aber die Schweiz gibt es nicht heraus.


500 Jahre lang wusste man nicht, ob Leonardo das Porträt der Isabella d’Este, dessen Skizze im Louvre hängt, fertigstellte. Expertisen des Gemäldes in Lugano zeigen Übereinstimmungen mit Leonardo da Vincis Arbeitsweise und legen das Alter auf die Zeit der Renaissance. Zum ersten Mal werden in diesem Film die Bilder der Expertise veröffentlicht. Die Italienerin Emidia Cecchini, 74, die das Gemälde von ihrem Vater geerbt hat, wird von einem italienischen Gericht wegen illegaler Ausfuhr eines Kulturguts zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt. Italien glaubt ihr nicht, dass das Gemälde seit jeher ihrer Familie gehörte und sich seit vielen Jahren in der Schweiz befindet und ersucht die Schweiz um Rechtshilfe und Herausgabe des Gemäldes. Wird die Schweiz mitspielen oder das Eigentum der Besitzerin schützen? Der Film erzählt die Geschichte des Gemäldes und begleitet Emidia Cecchini im Kampf um ihr Bild.



Mittwoch 16. Oktober 2019 um 21:05:


Themenabend über Leonardo da Vinci im RSI

mit Ausstrahlung des Films


italiano


Cast and Crew


Georgien – Mythen und Moderne


Georgien, das Land im Kaukasus, hat eine eigene Sprache und Schrift und ist bekannt als Wiege des Weins. Die traditionellen Chöre und Volkstänze sind wichtig für die Identität. Georgien ist eines der ältesten christlichen Länder und zugleich das modernste in dieser Region. Nach erfolgreichem Kampf gegen die Korruption sind Alltag und Bürokratie voll digitalisiert. Die neue Transparenz wird in der Hauptstadt Tbilissi durch moderne Architektur mit viel Glas symbolisiert, aber gleichzeitig zerfällt die zauberhafte Altstadt. Junge Männer und Frauen, eine Künstlerin, ein Unternehmer, ein Bischof und ein Schweizer mit georgischem Pass erzählen von ihrem Georgien und was sie sich für die Zukunft wünschen. Schafft Georgien den Spagat zwischen der Bewahrung der Tradition und dem digitalen Zeitalter, zwischen Russland und Europa? Ein Film über ein kleines Land mit grossen Ambitionen.


Filmausschnitt